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Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften

Abteilung Stadt- und Regionalentwicklung – Prof. Dr. Manfred Miosga

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Geopolitische Dimensionen des Klimawandels – in Karten (re)produziert

12.02.2016

Sebastian Norck hielt bei der zweiten Tagung der Reihe „Zwischen Raum und Zeit, zwischen Geschichte und Geographie“, die am 11. Und 12. Februar 2016 an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg stattfand, einen Vortrag. Vor dem Hintergrund der Ende letzten Jahres erfolgreich abgeschlossenen Klimakonferenz von Paris noch einmal das Thema seiner 2012 verfassten Masterarbeit aufgreifend, beschäftigte sich sein Tagungsbeitrag mit der Frage, wie zeitlich und räumlich sich verändernde geopolitische Vorstellungen die internationale Klimapolitik bestimmen. Er zeigte insbesondere, welche räumlichen Differenzierungen durch kartographische Darstellungen produziert und reproduziert werden. Das räumliche Verständnis von Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels bewegt sich zwischen einer globalen Perspektive – klimatische Veränderungen werden als eine grenzüberschreitende Herausforderung für die gesamte Menschheit aufgefasst – und klaren Verortungen von Verursachung und Betroffenheit entlang der Differenzierung zwischen Industrie- und Entwicklungsländern. In Karten finden sich vielfältige Strategien, diese strategischen Deutungen der Räumlichkeit des Klimawandels zu repräsentieren, die Sebastian Norck in seinem Vortrag anhand ausgewählter Beispiele erläuterte.

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