Ankündigungen

Willkommen bei der Abteilung Stadt- und Regionalentwicklung

 

Geänderte Sprechzeiten im Wintersemester

Bitte beachten Sie die geänderten Sprechzeiten von Herrn Professor Miosga im laufenden Wintersemester.

 

Zweite Tagung des Forums 1.5 am 8. und 9. September 2017

Poster-Forum1.5Nach der gelungenen Auftaktveranstaltung im Frühjahr fand kürzlich die zweite Tagung des Forums 1.5 organisiert durch die Abteilung Stadt- und Regionalentwicklung statt. Zu der zweitägigen Veranstaltung am 8. und 9. September 2017 sind mehr als 70 Teilnehmer an die Universität Bayreuth gekommen, um sich in interessanten Impulsvorträgen und erkenntnisreichen Diskussionen mit dem Thema "Regionale Wertschöpfungsräume" zu beschäftigen.

Die Veranstaltung hatte zum Ziel, dass die Teilnehmer gemeinsam mit anderen Akteuren, die an der Energiewende vor Ort und an der Steigerung der Wertschöpfung in der Region arbeiten, über neue Lösungen für die Transformation zur Nachhaltigkeit, weitere Ideen und Initiativen nachdenken und konkrete Vorhaben vorantreiben können. Schließlich versteht sich das Forum 1.5 als eine Vernetzungsplattform, die es ermöglichen soll, aus neuen Ideen innovative Projekte für eine nachhaltige Regionalentwicklung entstehen zu lassen.

Nähere Informationen zur Veranstaltung am 8. und 9. September an der Universität Bayreuth finden Sie unter www.forum1punkt5.de.

 

 

 

Veranstaltung zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung - Impulse für den ländlichen Raum

Die Städte und Gemeinden im ländlichen Raum gehen unterschiedlich mit den Herausforderungen um, die aus der Notwendigkeit erwachsen, ihre Zukunft am Leitbild der Nachhaltigkeit zu orientieren, wie es durch die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 ausbuchstabiert wird. Eine Tagung am 6. und 7. Juli 2017 in Bad Alexandersbad widmete sich der Frage, wie dieser Wandel gestaltet werden kann, unter welche Rahmenbedingungen er stattfindet und welche Praxisansätze bereits erprobt werden. Bei der Veranstaltung referierte Professor Miosga zu der Frage, wie die Transformation zur Nachhaltigkeit auf der lokalen Ebene umgesetzt werden kann und welche Gelingensfaktoren dabei maßgeblich sind.

 

Forum 1.5 - Verantwortung für die Zukunft der Region

Logo_forum1.5Wie kann vor dem Hintergrund der Pariser Beschlüsse, die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau begrenzen zu wollen, die klimagerechte Umgestaltung der Region Oberfranken gelingen? Dieser Frage will sich die Vernetzungsplattform Forum 1.5 widmen. Die Auftaktveranstaltung des Netzwerks fand am 6. April 2017 an der Universität Bayreuth statt. Neben vielen interessanten Impulsreferaten, zum Beispiel zu Reallaboren, zur Rolle von Hochschulen für den Nachhaltigkeitswandel oder zur Bedeutung von Bürgerenergiebewegungen für die regionale Transformation, diente Veranstaltung auch dazu , die konkrete Ausgestaltung der Plattform Forum 1.5 zu diskutieren und Weiterbildungsbedarfe im Hinblick auf den Wandel zur Nachhaltigkeit in der Region Oberfranken zu spezifizieren. Nähere Informationen zu der Veranstaltung und das Programm finden Sie hier. Informationen zum Forum 1.5 und zur Auftaktveranstaltung können Sie unter www.forum1punkt5.de erhalten.

Zuschauer-Forum1.5

Mehr als 60 Teilnehmer konnten zur Auftaktveranstaltung des Forums 1.5 begrüßt werden.

 

Wissenschaftlich begleitete Nachhaltigkeitsprozesse in ländlichen Räumen

Am 7. und 8. April 2017 richtete die Ökologische Akademie Linden im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad eine Tagung aus, die sich mit der Frage beschäftigte, wie Wissenschaft und Lernen zur Entwicklung im ländlichen Raum beitragen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen unter anderem die Ergebnisse eines von Professor Miosga betreuten Studienprojekts zur Dorfentwicklung in Bad Alexandersbad. Die Studierenden berichteten zu den Chancen und Herausforderungen nachhaltiger Gemeindeentwicklung im ländlich-peripheren Raum. Daneben wurden verschiedene innovative Projekte und Ansätze der nachhaltigen ländlichen Entwicklung vorgestellt.

   

Energiewende konkret – Intensivpraktikum Energiegeographie

Vom 25. August bis zum 2. September fand das zehntägige Intensivpraktikum Energiegeographie statt. Im Rahmen der Exkursion setzte sich eine Gruppe von 14 Studierenden, vornehmlich aus dem Masterstudiengang Humangeographie, mit der Energiewende in Deutschland auseinander. Dafür besuchten sie unter Leitung von Professor Manfred Miosga verschiedene exemplarische Projekte in Süd- und Ostdeutschland. Konkret wurden Bürgerenergiegenossenschaften, kommunale Unternehmungen, der Netzbetreiber Tennet, Bürgerinitiativen, die sich gegen den Bau von Stromtrassen einsetzen, die Braunkohlenachnutzung in der Lausitz, Konzepte für den Ausbau von Elektromobilität und viele weitere spannende Energieprojekte unter die Lupe genommen.

Ziel der Exkursion war es, Veränderungsprozesse im Energiesektor hin zu einem sozial-ökologischen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem vom praktischen Beispiel auf andere Fragestellungen der Nachhaltigkeitstransformation zu abstrahieren. Vor allem die konfligierenden Meinungen zum Ausbau von Stromtrassen und Windkraftnutzung weckten aufgrund der Aktualität und des regionalen Bezugs die Neugier der Studierenden. Auch die Erkenntnis, dass technische Lösungen für eine erfolgreiche Energiewende meist vorhanden sind, der Erfolg von Energieprojekten aber oft auf das Management der sozialen Begleitprozesse zurückzuführen ist, spornte die Studierenden an, sich weiter in die energiegeographische Fragestellungen einzuarbeiten.

Wernberg

Die Exkursionsgruppe am Fuße einer Windkraftanlage in der Marktgemeinde Wernberg-Köblitz

 

Stadt- und Regionalentwicklung im Zeichen der Großen Transformation – Internationales Doktorandenkolleg DokoNaRa in Hamburg

Sebastian Norck nahm vom 18. bis 21. Juli am Internationalen Doktorandenkolleg Nachhaltige Raumentwicklung (DokoNaRa) an der HafenCity Universtät Hamburg teil. Die Veranstaltungsreihe DokoNaRa, die in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfand, bietet Nachwuchswissenschaftlern verschiedener raumbezogener Disziplinen wie aus den Bereichen Geographie, Raumplanung, Architektur oder Soziologie einen inspirierenden Rahmen, um sich interdisziplinär zu vernetzen und in Werkstattgesprächen laufenden Dissertationsprojekte zur Diskussion zu stellen. Sebastian Norck berichtete in diesem Rahmen in einem Fachvortrag und bei einer Poster-Ausstellung vom Arbeitsstand seines Promotionsvorhabens, in dem er sich Potenzialen und Herausforderungen von Energiesuffizienz als Handlungsfeld der Stadtentwicklung beschäftigt.

 

Gleichwertige Lebensverhältnisse als Herausforderung für Landes- und Regionalplanung – Interview mit Manfred Miosga

Was der Verfassungsauftrag, der gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern zu einem Staatsziel erhoben hat, für die Landes- und Regionalplanung angesichts wachsender räumlicher Disparitäten bedeutet, erläuterte Professor Manfred Miosga in einem Interview mit dem Straubinger Tagblatt. Das Interview können Sie hier nachlesen.

 

„Ladensterben“: Gefahr für die Nahversorgung in ländlichen Regionen – Interviews mit Manfred Miosga und Sebastian Norck

Insbesondere im ländlichen Raum geht die Zahl der Lebensmittelgeschäfte in vielen Regionen Bayerns in den letzten Jahren kontinuierlich zurück. Insbesondere Nordostbayern ist von dieser Entwicklung betroffen, die einerseits auf den Bevölkerungsrückgang in diesem Raum, andererseits auf Entwicklungstrends im Einzelhandel zurückzuführen ist. In einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk sprach Professor Manfred Miosga über die Ursachen und Folgen des "Ladensterbens" im ländlichen Raum. Das Interview zum Thema des Tages bei B5 aktuell vom 19. Mai 2016 können Sie hier hören. Einen Bericht des Nordbayerischen Kuriers, in dem Manfred Miosga ebenfalls zu Wort kommt, können Sie hier lesen.

Bereits am 18. März 2016 war zu einer ähnlichen Thematik, der zunehmenden Konkurrenz für traditionelle Handwerksbäcker und -metzger durch Ketten und Supermärkte, ein Interview mit Sebastian Norck im Nordbayerischen Kurier erschienen. Dieses Interview können Sie hier nachlesen.

 

Kultur, Tourismus und Wissenschaft als Faktoren der Stadtentwicklung

In diesem Jahr findet in Bayreuth die Landesgartenschau statt – Grund genug, sich bereits im Vorfeld bei einer Exkursion mit den planerischen Vorarbeiten zu beschäftigen und die Einbindung der Großveranstaltung in das kulturelle und touristische Angebot der Stadt Bayreuth zu betrachten. Das taten am 17. und 18. Februar 2016 im Rahmen einer Exkursion unter der Leitung von Daniela Boß und Sebastian Norck Studierende des Masterstudiengangs Humangeographie, die sich bei einer Geländeführung von den Baufortschritten am Gelände der Landesgartenschau überzeugen und mit Vertretern von Stadtplanungsamt, Förderverein der Landesgartenschau und Bayreuth Marketing und Tourismus GmbH die Vorbereitungen diskutieren und einen Ausblick auf die geplante Nachnutzung des Geländes riskieren konnten.

LGS2016

Blick auf das Gelände der Landesgartenschau

Ein anschließender zweiter Exkursionstag diente dazu, den projektorientierten Ansatz mit der Landesgartenschau als Großereignis im Fokus mit einem strategischen Ansatz der Stadtentwicklung zu kontrastieren, bei dem die Entwicklung Bayreuths als Wissenschaftsstadt im Mittelpunkt steht. Am städtebaulichen Konzept der Technologieachse zwischen Universitätscampus und Technologiehügel im Stadtteil Wolfsbach ausgerichtet, wurde durch die städtische Wirtschaftsförderung zunächst ein Einblick in die aktuellen Entwicklungen gegeben, bevor ein Besuch im Fraunhofer-Zentrum für Hochtemperaturleichtbau und bei der Neue Materialien Bayreuth GmbH auf dem Programm standen.

NMB-Exkursion

Die Teilnehmer der Exkursion bei der Neue Materialien Bayreuth GmbH

 

 

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